Die St. Bonifatius-Kirche in Leipzig-Connewitz befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum St. Elisabeth-Krankenhaus. Sie ist architektonisch beachtenswert, zählt zu den wichtigsten mitteldeutschen Kirchbauten zwischen den beiden Weltkriegen.
Sie wurde 1929 erbaut, 1930 geweiht und dem Patronat des Hl. Bonifatius unterstellt. Sie ist als Pfarrkirche der katholischen Gemeinde im Leipziger Süden zugleich die Gedächtniskirche des KKV (heute: Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung) für die im ersten Weltkrieg gefallenen Kaufleute. Sie beeindruckt durch ihre äußere und innere Gestaltung. Als Gesamtwerk fordert sie zum Fragen und Schauen heraus und erschließt sich dem beharrlich Fragenden. Mitte der 1990ger Jahre wurde ihr Äußeres renoviert. In den Jahren 2004/2005 ist auch der Innenraum renoviert und umgestaltet worden.
1935 wurde die Jehmlich-Orgel eingebaut, die in den 1970er Jahren und 2019/20 saniert wurde.
Für Rollstuhlfahrer gibt es am Eingang der Kirche eine Rampe. Der Haupteingang zur Kirche befindet sich in der Biedermannstraße 86.
Die St. Bonifatius-Kirche wurde vom Deutschen Liturgischen Institut in die Straße der Moderne aufgenommen.